Beiträge vom September, 2009

Gewinnschwellen von sozialen Netzwerken

Dienstag, 29. September 2009 15:38

Werbung in sozialen Medien - Quelle: FAZ.net

Holger Schmidt hat gestern auf FAZ.net geschrieben, dass Facebook laut Aussage von Marc Andreessen (Mitglied des Facebook-Aufsichtsrats) im Jahr 2009 mehr als 500 Millionen Dollar umsetzen will. Weiterhin sagte Andreessen, dass auch eine Milliarde Dollar Umsatz möglich gewesen wäre, wenn sich Facebook mehr angestrengt hätte.

Die fehlende Anstrengung lag wohl daran, dass sich Facebook momentan noch auf das Wachstum der angemeldeten Nutzer konzentriert, und nicht auf Umsatzwachstum. So sollen sich immer noch täglich ca. 700.000 Nutzer registrieren. In Deutschland gibt es momentan ca. 6. Millionen Nuter, weltweit ca. 300.000 Millionen.

Im Gegensatz zu Facebook soll der deutsche Marktführer SchülerVZ, MeinVZ und StudiVZ nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Markus Berger-de Léon schon einige Monate mit Gewinn abgeschlossen haben.

Und Googles Videoseite Youtube profitiert neben steigenden Umsätzen auch von sinkenden Kosten für Speicherplatz und Bandbreite. Laut Aussage des Google-Vorstandschef Eric Schmidt verschiebt sich die Nachfrage aktuell von statischen Werbebannern hin zu bewegten Bildern. Kein Wunder bei dem Hintergrund, dass Videowerbung in Deutschland im Jahr 2009 um 264% wachsen soll.

Allerdings wird Youtube auch monatlich von ca. 15 Millionen Deutschen bzw. 330 Millionen Menschen weltweit aufgerufen. Viele Verlage würden sich freuen, nur 1% der monatlichen Besucher zu haben.

Der Vorteil von Twitter ist, dass laut des Marktforschungsunternehmens Interpret ca. 24% der Twitter-Nutzer in ihren Tweets über Produkte oder Unternehmen zwitschern. Eine gute Voraussetzung, um ebenfalls Werbung einzuführen. Allerdings konzentrieren sich die Twitter-Gründer momentan ebenfalls noch auf Wachstum. Früher oder später wird aber wohl ebenfalls Werbung eingeführt. Vielleicht auch kostenpflichtige Premiumdienste.

Das sich die Unternehmen immer häufiger dem Web 2.0 zuwenden, liegt wohl daran, dass sich immer mehr Nutzer immer länger dort aufhalten. Laut Nielsen soll sich die Nutzungszeit der User von WEB 2.0 – Angeboten auf 17% ihrer gesamten Internetzeit verdreifacht haben. Daran ist klar der Wunsch der User nach Kommunikation, Informationsverbreitung und Vernetzung erkennbar.

Und gerade die überdurchschnittliche Nutzung der WEB 2.0 Angebote bringt den Erfolg und zieht damit auch die Werbetreibenden an. So werben in den USA mittlerweile mehr als 80 der 100 größten Unternehmen auf Facebook.

Außerdem wollen drei von vier Werbern ihre Ausgaben in den sozialen Netzwerken erhöhen. Mit großem Abstand nach Netzwerken auf Rang 2 folgen Werbeausgaben in Suchmaschinen und selbst in die klassische Online-Werbung wollen 28% der Werber mehr Geld investieren.

Was lerne ich daraus? Kurzform: Kommunikationsmittel und Möglichkeiten der Selbstdarstellung bereitstellen. WEB 2.0 “in den Verlag einführen”. Und: Erst Wachstum, dann Umsatz aus Werbung.

Karsten Schäfer

Thema: Onlinewerbeformen, Social Communities, Web 2.0 | Kommentare (3) | Autor: Karsten R. Schäfer

Focus Online arbeitet profitabel

Donnerstag, 24. September 2009 7:23

Wie vor kurzem auf horizont.net zu lesen war, soll der “Focus” mit seinem Online-Angebot inzwischen jährlich einen “zweistelligen Millionenbetrag” umsetzen, der ca. 50 – 60 Leute ernährt. Das sagte Chefredakteur Jochen Wegner von Focus Online auf dem Kommunikationskongress in Berlin.

Außerdem sei das Unternehmen profitabel, was nur bei drei von 600 journalistischen Websites in Deutschland der Fall sei. Die Frage nach einem originären Geschäftsmodell ließ Wegner offen.

Es funktioniert also doch, dass Verlage im Internet mehr als nur ein paar lausige Pennies verdienen. Ich sollte ihn mir also die Tage mal an der Tankstelle abgreifen und fragen wie er das hinbekommt. Wer sonst noch Ideen hat, wie wir das in die Wege leiten können, bitte bei mir melden!

Ein “einstelliger Millionenbetrag” würde mir für unseren Verlag anfangs auch schon reichen, Allerdings steht bis dahin noch einiges an Arbeit bei Inhalt, Layout, Nutzungsmöglichkeiten und Reichweite an. Nun gut, für den Anfang reichen mir auch 100.000 Umsatzerlöse auf den Verlagsseiten. Aber dann bitte auf jeder einzelnen unserer 7 Verlagsseiten.

Ich werde heute also mal wieder einen “Denk-Tag” einlegen. Vielleicht bleibt ja der ein oder andere gute Gedanken hängen…

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Verlagswelt, Web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Verdrängung der klassischen Papierzeitung unaufhaltsam?

Sonntag, 20. September 2009 13:08

Auf manager-magazin.de war im März 2009 zu lesen, dass eine amerikanische Studie belegt, dass amerikanische Zeitungen mittlerweile vom Internet überrollt werden. Amerikanische Zeitungen rutschen in die roten Zahlen, werden eingestellt oder verkauft. Weiterhin prognostizierten Wissenschaftler, dass das Jahr 2009 eines der schlimmsten Jahre für die Zeitungsverlage überhaupt werden könnte. Und nicht nur die Anzeigenflaute macht den Verlagshäusern zu schaffen, sondern auch die Leser. Die wandern nämlich immer häufiger ins Internet ab. Einschließlich mir.

Allerdings ist die Situation nicht auf die USA beschränkt. Auch in Deutschland kämpfen die Zeitungen seit Jahren gegen sinkende Auflagen und Erlöse aus Anzeigeneinnahmen. Und der Versuch der Verlage, die Verlust auf ihren Verlagsseiten im Internet aufzufangen, hat bisher auch noch nicht gefruchtet. Die Verlage haben immer noch keine guten Konzepte und es mangelt einfach an Ideen. Es gibt aber nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner. Internetanbieter und in erster Linie natürlich Google profitieren von der Nachrichtenvielfalt im Internet.

Ebenfalls mit der Zukunft der Tageszeitungen befasst sich eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Diese kommt (wie viele anderen auch – und mittlerweile dürfte es wirklich jeder wissen) zu dem Schluss, dass die klassichen Zeitungen auf Papier wirklich irgendwann durch das Internet verdrängt werden könnten. Und die Studie untermauert ihre Aussagen durch Analysen, Diagramme und auch den Blick beispielsweise zur IVW, die die Reichweite der Zeitungen, Zeitschriften und Online-Auftritte ermittelt. „Eine ähnliche solide Finanzierungsbasis, wie sie durch Werbung und Vertrieb lange Zeit für Druckerzeugnisse gültig war, ist im Internet (noch) nicht in Sicht”, so die Kernaussage der Studie der Friedich-Ebert-Stiftung.

Und genau mit dem Thema der Finanzierung von Online-Angeboten im Verlagswesen werde ich mich zukünftig mehr und ausführlicher beschäftigen. Dann allerdings nicht mehr als Mediaberater, sondern als Internet-Publisher für die gesamte ET-Mediengruppe im Bereich Digitale Medien und Online-Entwicklung.

Übrigens muss ich zugeben, dass auch ich mittlerweile überwiegend im Internet lese. Hauptsächlich Blogs, Nachrichtenseiten und immer auf der Suche nach Studien und Lesematerial über all die Themen die hier in meinen “Blog-Kategorien” stehen. Interessantes Lesematerial oder Links nehme ich auch gerne als Empfehlung entgegen. Immer her damit!

Also dann mal auf in ein neues Arbeitsfeld.

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Printmedien, Studien, Verlagswelt | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Studie “Zeitungen Online 2008″

Mittwoch, 16. September 2009 8:12

Onlineangebote deutscher Tageszeitungen von 2006 - 2008 - Quelle Zeitungsstudie media-ocean

Anfang Januar haben Steffen Büffel und Sebastian Spang auf media-ocean die Studienergebnisse Zeitungen Online 2008 vorgestellt.

Dabei haben sie analysiert, wie Tageszeitungen in ihren Onlineangeboten auf das sich wandelnde Mediennutzungsverhalten reagieren bzw. wie sie Print mit Online verzahnen. Oder einfach ausgedrückt: Welche Crossmedia-Strategien sind bei deutschen Tageszeitungen zu beobachten.

Die Statistik läuft mittlerweile über drei Jahre. Wie bei den Vorgängerstudien aus 2006 und 2007 wurden die Kernergebnisse aus der Analyse der Angebote der 100 auflagenstärksten Tageszeitungen in Deutschland vorgestellt.

Dabei finde ich es äußerst interessant und aufschlussreich, welche interaktiven, multimedialen Nutzungsmöglichkeiten die Webangebote der 100 auflagenstärksten Tageszeitungen in Deutschland anbieten, und wie sich die Nutzungsmöglichkeiten bzw. Angebote der Online-Auftritte der Zeitungen im Lauf der Zeit verschoben haben. Lässt sich daraus ein Trend für die Zukunft ableiten?

Wie sich die Einbindung von RSS-Feeds, Foren, Chats, Registrierungspflicht bei Kommentaren, und vieles mehr verändert hat, lest ihr am besten selbst auf media-ocean. Ich freue mich auf die Fortführung in 2009.

Und: je länger ich über die Studie nachdenke, um so mehr wächst der Wunsch, eine ähnliche Aufstellung im Bereich der Onlineangebote von Anzeigenzeitungen durchzuführen. Allerdings fehlt mir noch der Geistesblitz zu den Kriterien der ausgewählten Titel. Ist bei Anzeigenzeitungen ebenfalls die Auflagenstärke das richtige Auswahlkriterium? Oder eher Anzeigenvolumen. Klickraten wohl auf gar keinen Fall, weil die steigen erst mit steigender Qualität des Angebotes. Aber woher erhalte ich diese Daten, um dann mit der Analyse zu beginnen?

*Nachdenk*

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Studien, Tageszeitung, Web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Print wirkt – Reloaded

Samstag, 12. September 2009 8:34

print wirkt rot

Schon einige Jahr alt, aber immer noch – oder gerade deshalb – hochinteressant, sehenswert, einfach einmalig gut, ist die Kampagne “Print wirkt” der Publikumszeitschriften im VDZ. Und jetzt gibt es “Print reloaded”…

In dem 52 Seiten umfassenden PDF liefert der VDZ “sieben Argumente für die Werbung in Publikumszeitschriften” und stellt die Unterschiede zwischen Print und anderen Medien mit aktuellen Daten und Fakten inhaltlich und optisch wirklich gut dar.

Die sieben Argumente der Kampagne sind:

Print ist ein Massenmedium
Print ist ein Zielgruppenmedium
Print ist paid content
Print ist Autorität
Print ist mobil
Print ist intensiv
Print wirkt

Kern der Argumentation ist die Aussage, dass kein anderes Medium Werbung so tief in den Alltag der Zielgruppen bringt wie Zeitschriften. Gedruckte Zeitschriften seien mobil, würden von ihren Lesern selbst gekauft und intensiv genutzt, weshalb keine andere Mediengattung so viele Menschen so präzise erreiche. Gedruckte Zeitschriften müssten also ein herausragendes Werbemedium sein.

Wessen Werbung ist das? Klar, sieht man doch! ...

In der Kampagne “Print wirkt” werden weder Produkte, Markenlogos, Texte oder Originalfotos verwendet oder abgebildet. Und trotzdem sind die Kampagnen sofort erkennbar und können richtig zugeordnet werden. Durch gut gemachte Print-Kampagnen, die sich auf ein klares Erscheinungsbild im CD konzentrieren, wird die Wiedererkennung also klar gestärkt und das Markenbild gefestigt.

Wessen Werbung ist das? Klar, sieht man doch! ...

Da stellt sich mir doch gerade mal die Frage nach der Definition einer Marke? Ist der örtliche Handwerker um die Ecke nicht auch eine “Marke”? Auch der regionale Handwerker mit begrenzten Werbebudget, der seine wöchentlich erscheinende Anzeigenzeitung als bevorzugtes und Erfolg bringendes Werbemedium nutzt, hat das Recht auf individuelle Beratung. Und dazu gehört auch, dass wir als Mediaberater mehr tun als “nur” Anzeigen zu verkaufen. Wir sollten unsere Kunden dahingehend beraten, sich selber als “Marke” zu sehen und in der Anzeigengestaltung auf Entwürfe im CD achten. Geht es dem Kunden gut, geht es uns gut…

Karsten Schäfer

Thema: Printmedien | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Jeder fünfte Werbeverweigerer liest Anzeigenzeitungen

Dienstag, 8. September 2009 7:34

Jeder fünfte Werbeverweigerer liest Anzeigenblätter - Quelle: BDZU

Der Bundesverband der Zustellungsunternehmen (BDZU) hat in Kooperation mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am 24. Juni 2009 eine Studie zum Thema “Direktmarketing im Vergleich, Werbewirkungsstudie, Vergleich der Werbeformen Prospekte mittels Direktzustellung, Kostenlose Anzeigenblätter und Sonntagszeitungen mit eingelegten Prospekten, Prospekte eingeschweißt in Folie, Einkauf Aktuell” veröffentlicht. Befragt wurden 1.626 Personen ab 16 Jahren.

Die Studie sagt aus, dass sich nur 9,2 Prozent der Studienteilnehmer nur den Werbeheften in Anzeigen- und Sonntagszeitungen widmen. Weitere 41,4 Prozent gaben an, sowohl in dem redaktionellen Teil als auch in den Prospekten zu blättern.

Ein wichtiger Aspekt der Analyse ist die Zustellung, da die Zustellungsqualität ein entscheidender Faktor für den Wirkungsgrad von Direktwerbung ist, und die letzte Meile der Zustellung nicht unterschätzen werden darf. Die Werbeblätter landen nämlich zu oft am Gartenzaun oder im Treppenhaus. Dies gilt insbesondere für Anzeigenblätter und Beilagen in Sonntagszeitungen. Unter den Werbeaffinen erhalten 74,6 Prozent diese Hefte, unter den Werbeverweigerern lediglich 46,9 Prozent. Im Briefkasten der Werbemuffel landen von den zugestellten Anzeigenblättern dann nur 33,2 Prozent, obwohl diese als einzige in das Postfach dieser Zielgruppe wandern dürften.

Die schlechte Zustellungsquote von Anzeigenblättern führt dazu, dass dieses Direktmedium auch in der Gesamtbilanz, dem Wirkungsgrad, der sich aus Nutzung der Prospekte und der Zustellung ergibt, mit 37,7 Prozent am schlechtesten performt. “Da hilft auch der Zusatznutzen in Form von Fernsehprogrammen oder anderem redaktionellen Content nicht”, zieht der BDZU-Vorstand sein Fazit.

Prospekte im Briefkasten kommen am besten an - Quelle: BDZU

Für mich ist aber wichtig zu wissen, dass jeder fünfte Werbeverweigerer trotzdem Anzeigenblätter liest. Außerdem, dass 11,4 Prozent der Werbeverweigerer (mit Anti-Werbung-Aufkleber am Briefkasten) trotzdem die Prospekte in der Anzeigenzeitung lesen. Diese Werbeverweigerer würden mit “Prospekte in der Direktzustellung” nicht erreicht werden.

Und was mich auch immer wieder erschreckt, ist die -trotz Kontrolle durch Vertriebsdirektoren- manchmal miserable Verteilqualität in manchen Verteilgebieten. Manchmal erfahre ich im Außendienst von Mitarbeitern meiner Kunden, dass unsere Zeitungen in bestimmten Gebieten bei Regen, Schnee oder Hitze manchmal fehlerhaft ausgetragen wird. Natürlich kann bei über 70.000 verteilten Exemplaren am Sonntag mal der ein oder andere Austräger krank sein, aber für die wirklich auf die Zeitung wartenden Leser ist eine fehlende Zeitung ärgerlich. Und die treuen Leser erkennt man dann daran, dass sie Montags anrufen, wenn die Zeitung mal nicht wie gewohnt um 11, sondern erst um 15 Uhr im Kasten liegt.

Der Austräger in meinem Wohngebiet hat mir bzw. dem gesamten Gebiet letztens übrigens zusätzlich zur Zeitung einen Zettel in den Briefkasten geworfen: “Da ich nächsten Samstag meinen 18. Geburtstag feiere, möchte ich schon jetzt darauf hinweisen, dass der nächste Kreisanzeiger am Sonntag erst Abends im Briefkasten liegt”. Diesem Austräger hab ich dann sogar ein Dosenbier mit Glückwunschkarte vor den Briefkasten gestellt…

Karsten Schäfer

Thema: Anzeigenzeitung, Studien, Verlagswelt | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Zeitungskongress 2009 in Fulda

Freitag, 4. September 2009 7:57

Der BDZV Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger veranstaltet am 14./15. September den Zeitungskongress 2009 in Fulda.

Im Mittelpunkt stehen Inhalte wie Trends, Themen und Zeitenwende in der Mediennutzung.

Es werden Diskussionen geführt über: Was wollen die Kunden? Wie positionieren sich die Zeitungsunternehmen in Zeiten der Krise? Welche Trends zeichnen sich im veränderten Wettbewerb der Medien ab? Wie können die Zeitungen neue digitale Herausforderungen annehmen und ihre crossmedialen Möglichkeiten? Wie sehen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus? Und was will das Publikum?

Gesellschaftliche und politische Trends im Vorfeld der Bundestagswahl bestimmen den ersten Kongresstag: Über Medien und Gesellschaft, wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erwartungen sprechen BDZV-Präsident Helmut Heinen und der Trendforscher Peter Wippermann. Der langjährige Vorstandsvorsitzende des norwegischen Medienhauses Schibsted, Kjell Aamot, eröffnet das Fachprogramm am zweiten Kongresstag. Der BDZV erwartet rund 400 Teilnehmer aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Besonders interessieren würde mich die Podiumsrunde am 15. September zum Thema Crossmedia – Neue Ideen und Vermarktung. Sprechen werden Robert Dunkmann, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Ostfriesland; Axel Gleie, Geschäftsführer Neue Osnabrücker Zeitung; Christoph Mattes, Geschäftsführer Münchner Zeitungsverlag GmbH und Hans Georg Schnücker, Geschäftsführer Verlagsgruppe Rhein-Main.

Ein Besuch würde sich für mich sicher lohnen. Zumal Fulda in unserem Verbreitungsgebiet und von mir aus gerade mal um die Ecke liegt. Also werde ich mal mit der Verlagsleitung sprechen, ob ich den zweiten Tage dort anwesend sein werde.

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Printmedien, Verlagswelt | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer