Beitrags-Archiv für die Kategory 'Studien'

Zeitungen und Crossmedia

Freitag, 15. Januar 2010 12:56

Crossmedia – Herausforderung oder schon Tagesgeschäft für Zeitungsverlage und Werbekunden auf lokaler Ebene? Wie kann die klassische Printanzeige mit ergänzenden Maßnahmen eine noch größere Wirkung erzielen? Diese Frage steht auf der Agenda nicht nur der nationalen, sondern auch der regionalen und lokalen Werbungtreibenden. Aber was ist möglich auf lokaler Ebene, welche Angebote halten die Zeitungsverlage für ihre Kunden bereit?

Die ZMG – Zeitungs Marketing Gesellschaft – wollte es genau wissen und hat im April/Mai 2009 sowie nochmals im September/Oktober 2009 250 deutsche Verlage befragt. 80 Prozent haben detailliert geantwortet und ermöglichen damit einen guten Überblick über den Stand der lokalen Crossmedia-Angebote. Befragt wurden die Verlage zu Beilagen-Detailbelegungen, Prospektbeilagen im Internet, Resthaushaltsabdeckung, Anzeigenblättern und Print-Online-Kombinationen.

Weitere Infos gibt es hier und die komplette Studie der ZMG gibt es hier.

Karsten Schäfer

Thema: Crossmedia, Printmedien, Studien, Verlagswelt | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Aktuelles oder Archiv-Artikel?

Montag, 14. Dezember 2009 16:06

Verlage und ihre Google-News-Strategie: Wer setzt auf Aktuelles und wer auf Archiv-Artikel?

SEO-Experte Eric Kubitz vom Suchmaschinen-Optimierer CONTENTmanufaktur hat heute wieder die Suchmaschinen-Strategien der großen Nachrichten-Sites für turi2 analysiert – und stellt fest: Trotz scharfer Beschwerden schließt noch kein Großverlag Google von seinen News-Seiten systematisch aus.

Dabei stellt er die Entwicklung von Focus Online, Welt Online, Spiegel Online und Zeit Online im Google-News-Index gegen die Entwicklung im Info-Index – also in den “normalen” Suchergebnissen, die erscheinen, wenn einfach ein Suchbegriff in den Google-Suchschlitz eingegeben wird.

die Ergebnisse seiner Analyse sind äußert interessant…

Den kompletten Artikel gibt es hier

Frohes Schaffen,

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Studien, Verlagswelt | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Onlinewerbung wächst trotz Krise

Mittwoch, 28. Oktober 2009 11:05

Nichts neues, aber immer wieder schön zu lesen:

Die FOMA (Fachforum der Online-Mediaagenturen) hat in Ihrer neuen “Trendmonitor” Studie zehn Prozent Steigerung im Bereich der Onlinewerbung für das Jahr 2010 vorausgesagt.

Die Kernaussagen der Studie sind:

Die Investitionen in Online-Werbung werden auch in der Krise moderat steigen

Das Internet wird für immer mehr Zielgruppen zum Leitmedium für werbliche Kommunikation

Das Tempo der Entwicklung des Mediums bleibt unverändert hoch und der Innovationsdruck auf die Marktteilnehmer steigt

Online-Video und Bewegtbildwerbung sind der Treiber für die Etablierung als Kanal für Branding-Kampagnen

Das Netz soll also wieder der Retter in der Werbe-Not sein. Die Treiber der Entwicklung sind laut Umfrage der FOMA gleich mehrere Branchen: Konsumgüter, Lebensmittel, Kosmetik, Gesundheits-Marken, die Bekleidungsbranche, Handel und Versand, Unterhaltungselektronik, Finanzen und Dienstleistungen.

Das Wachstum von 25 % im Jahr 2007 und 17 % im Jahr 2008 schwächt sich zwar immer weiter ab, aber es geht wohl zweistellig aufwärts. Außerdem ist die FOMA ebenfalls der Meinung, das Netz entwickele sich weiter zum Werbe-Leitmedium.

Dass sich Videos und Bewegtbildwerbung überproportional entwicklen und am besten für Branding-Kampagnen eignen sollen ist auch nicht neu aber immer wieder schön zu lesen.

Meine Frage dazu – wie immer: Welche Möglichkeiten müssen Online-Auftritte von Anzeigenzeitungen bieten, um ein optimales Umfeld für Onlinewerbung von Werbetreibenden darzustellen. Wie lässt sich Onlinewerbung optimal integrieren. Wo fangen wir an?

Wie und wo auch immer… die 10 % wollen wir auch, und zwar wenigstens und auf allen Portalen.

Karsten Schäfer

Thema: Crossmedia, Onlinewerbeformen, Studien | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Verdrängung der klassischen Papierzeitung unaufhaltsam?

Sonntag, 20. September 2009 13:08

Auf manager-magazin.de war im März 2009 zu lesen, dass eine amerikanische Studie belegt, dass amerikanische Zeitungen mittlerweile vom Internet überrollt werden. Amerikanische Zeitungen rutschen in die roten Zahlen, werden eingestellt oder verkauft. Weiterhin prognostizierten Wissenschaftler, dass das Jahr 2009 eines der schlimmsten Jahre für die Zeitungsverlage überhaupt werden könnte. Und nicht nur die Anzeigenflaute macht den Verlagshäusern zu schaffen, sondern auch die Leser. Die wandern nämlich immer häufiger ins Internet ab. Einschließlich mir.

Allerdings ist die Situation nicht auf die USA beschränkt. Auch in Deutschland kämpfen die Zeitungen seit Jahren gegen sinkende Auflagen und Erlöse aus Anzeigeneinnahmen. Und der Versuch der Verlage, die Verlust auf ihren Verlagsseiten im Internet aufzufangen, hat bisher auch noch nicht gefruchtet. Die Verlage haben immer noch keine guten Konzepte und es mangelt einfach an Ideen. Es gibt aber nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner. Internetanbieter und in erster Linie natürlich Google profitieren von der Nachrichtenvielfalt im Internet.

Ebenfalls mit der Zukunft der Tageszeitungen befasst sich eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Diese kommt (wie viele anderen auch – und mittlerweile dürfte es wirklich jeder wissen) zu dem Schluss, dass die klassichen Zeitungen auf Papier wirklich irgendwann durch das Internet verdrängt werden könnten. Und die Studie untermauert ihre Aussagen durch Analysen, Diagramme und auch den Blick beispielsweise zur IVW, die die Reichweite der Zeitungen, Zeitschriften und Online-Auftritte ermittelt. „Eine ähnliche solide Finanzierungsbasis, wie sie durch Werbung und Vertrieb lange Zeit für Druckerzeugnisse gültig war, ist im Internet (noch) nicht in Sicht”, so die Kernaussage der Studie der Friedich-Ebert-Stiftung.

Und genau mit dem Thema der Finanzierung von Online-Angeboten im Verlagswesen werde ich mich zukünftig mehr und ausführlicher beschäftigen. Dann allerdings nicht mehr als Mediaberater, sondern als Internet-Publisher für die gesamte ET-Mediengruppe im Bereich Digitale Medien und Online-Entwicklung.

Übrigens muss ich zugeben, dass auch ich mittlerweile überwiegend im Internet lese. Hauptsächlich Blogs, Nachrichtenseiten und immer auf der Suche nach Studien und Lesematerial über all die Themen die hier in meinen “Blog-Kategorien” stehen. Interessantes Lesematerial oder Links nehme ich auch gerne als Empfehlung entgegen. Immer her damit!

Also dann mal auf in ein neues Arbeitsfeld.

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Printmedien, Studien, Verlagswelt | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Studie “Zeitungen Online 2008″

Mittwoch, 16. September 2009 8:12

Onlineangebote deutscher Tageszeitungen von 2006 - 2008 - Quelle Zeitungsstudie media-ocean

Anfang Januar haben Steffen Büffel und Sebastian Spang auf media-ocean die Studienergebnisse Zeitungen Online 2008 vorgestellt.

Dabei haben sie analysiert, wie Tageszeitungen in ihren Onlineangeboten auf das sich wandelnde Mediennutzungsverhalten reagieren bzw. wie sie Print mit Online verzahnen. Oder einfach ausgedrückt: Welche Crossmedia-Strategien sind bei deutschen Tageszeitungen zu beobachten.

Die Statistik läuft mittlerweile über drei Jahre. Wie bei den Vorgängerstudien aus 2006 und 2007 wurden die Kernergebnisse aus der Analyse der Angebote der 100 auflagenstärksten Tageszeitungen in Deutschland vorgestellt.

Dabei finde ich es äußerst interessant und aufschlussreich, welche interaktiven, multimedialen Nutzungsmöglichkeiten die Webangebote der 100 auflagenstärksten Tageszeitungen in Deutschland anbieten, und wie sich die Nutzungsmöglichkeiten bzw. Angebote der Online-Auftritte der Zeitungen im Lauf der Zeit verschoben haben. Lässt sich daraus ein Trend für die Zukunft ableiten?

Wie sich die Einbindung von RSS-Feeds, Foren, Chats, Registrierungspflicht bei Kommentaren, und vieles mehr verändert hat, lest ihr am besten selbst auf media-ocean. Ich freue mich auf die Fortführung in 2009.

Und: je länger ich über die Studie nachdenke, um so mehr wächst der Wunsch, eine ähnliche Aufstellung im Bereich der Onlineangebote von Anzeigenzeitungen durchzuführen. Allerdings fehlt mir noch der Geistesblitz zu den Kriterien der ausgewählten Titel. Ist bei Anzeigenzeitungen ebenfalls die Auflagenstärke das richtige Auswahlkriterium? Oder eher Anzeigenvolumen. Klickraten wohl auf gar keinen Fall, weil die steigen erst mit steigender Qualität des Angebotes. Aber woher erhalte ich diese Daten, um dann mit der Analyse zu beginnen?

*Nachdenk*

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Studien, Tageszeitung, Web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Jeder fünfte Werbeverweigerer liest Anzeigenzeitungen

Dienstag, 8. September 2009 7:34

Jeder fünfte Werbeverweigerer liest Anzeigenblätter - Quelle: BDZU

Der Bundesverband der Zustellungsunternehmen (BDZU) hat in Kooperation mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am 24. Juni 2009 eine Studie zum Thema “Direktmarketing im Vergleich, Werbewirkungsstudie, Vergleich der Werbeformen Prospekte mittels Direktzustellung, Kostenlose Anzeigenblätter und Sonntagszeitungen mit eingelegten Prospekten, Prospekte eingeschweißt in Folie, Einkauf Aktuell” veröffentlicht. Befragt wurden 1.626 Personen ab 16 Jahren.

Die Studie sagt aus, dass sich nur 9,2 Prozent der Studienteilnehmer nur den Werbeheften in Anzeigen- und Sonntagszeitungen widmen. Weitere 41,4 Prozent gaben an, sowohl in dem redaktionellen Teil als auch in den Prospekten zu blättern.

Ein wichtiger Aspekt der Analyse ist die Zustellung, da die Zustellungsqualität ein entscheidender Faktor für den Wirkungsgrad von Direktwerbung ist, und die letzte Meile der Zustellung nicht unterschätzen werden darf. Die Werbeblätter landen nämlich zu oft am Gartenzaun oder im Treppenhaus. Dies gilt insbesondere für Anzeigenblätter und Beilagen in Sonntagszeitungen. Unter den Werbeaffinen erhalten 74,6 Prozent diese Hefte, unter den Werbeverweigerern lediglich 46,9 Prozent. Im Briefkasten der Werbemuffel landen von den zugestellten Anzeigenblättern dann nur 33,2 Prozent, obwohl diese als einzige in das Postfach dieser Zielgruppe wandern dürften.

Die schlechte Zustellungsquote von Anzeigenblättern führt dazu, dass dieses Direktmedium auch in der Gesamtbilanz, dem Wirkungsgrad, der sich aus Nutzung der Prospekte und der Zustellung ergibt, mit 37,7 Prozent am schlechtesten performt. “Da hilft auch der Zusatznutzen in Form von Fernsehprogrammen oder anderem redaktionellen Content nicht”, zieht der BDZU-Vorstand sein Fazit.

Prospekte im Briefkasten kommen am besten an - Quelle: BDZU

Für mich ist aber wichtig zu wissen, dass jeder fünfte Werbeverweigerer trotzdem Anzeigenblätter liest. Außerdem, dass 11,4 Prozent der Werbeverweigerer (mit Anti-Werbung-Aufkleber am Briefkasten) trotzdem die Prospekte in der Anzeigenzeitung lesen. Diese Werbeverweigerer würden mit “Prospekte in der Direktzustellung” nicht erreicht werden.

Und was mich auch immer wieder erschreckt, ist die -trotz Kontrolle durch Vertriebsdirektoren- manchmal miserable Verteilqualität in manchen Verteilgebieten. Manchmal erfahre ich im Außendienst von Mitarbeitern meiner Kunden, dass unsere Zeitungen in bestimmten Gebieten bei Regen, Schnee oder Hitze manchmal fehlerhaft ausgetragen wird. Natürlich kann bei über 70.000 verteilten Exemplaren am Sonntag mal der ein oder andere Austräger krank sein, aber für die wirklich auf die Zeitung wartenden Leser ist eine fehlende Zeitung ärgerlich. Und die treuen Leser erkennt man dann daran, dass sie Montags anrufen, wenn die Zeitung mal nicht wie gewohnt um 11, sondern erst um 15 Uhr im Kasten liegt.

Der Austräger in meinem Wohngebiet hat mir bzw. dem gesamten Gebiet letztens übrigens zusätzlich zur Zeitung einen Zettel in den Briefkasten geworfen: “Da ich nächsten Samstag meinen 18. Geburtstag feiere, möchte ich schon jetzt darauf hinweisen, dass der nächste Kreisanzeiger am Sonntag erst Abends im Briefkasten liegt”. Diesem Austräger hab ich dann sogar ein Dosenbier mit Glückwunschkarte vor den Briefkasten gestellt…

Karsten Schäfer

Thema: Anzeigenzeitung, Studien, Verlagswelt | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

internet facts 2008-IV von AGOF

Dienstag, 18. August 2009 17:06

Logo AGOF

Gute Nachrichten – zumindest für mich!

Im Studienarchiv der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) bin ich heute auf die aktuelle Internet facts 2008-IV vom 19.03.09 gestoßen, und da ich momentan keine Zeit zum Lesen des Berichtsbandes habe, bin ich einfach mal das 49 Seiten umfassende PDF überflogen. Und es hat sich gelohnt; speziell die Inhalte auf Seite 15 des PDF der Grafiken zur “internet facts 2008-IV” gefallen mir wirklich sehr gut!

Basis für die im Berichtsband der AGOF zur Internetnutzung und zum E-Commerce ist der sogenannte Weiteste Nutzerkreis (WNK) der Online-Nutzer, also Personen, die das Internet innerhalb der letzten drei Monate mindestens einmal genutzt haben. der WNK umfasst nach den aktuellen Ergebnissen der internet facts 2008-IV insgesamt 41,75 Millionen der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren – das entspricht 64,4 Prozent. Mit dieser Reichweite dokumentiert der WNK die breite Nutzung des Internets als Informations-, Kommunkations- und Transaktionsmedium bei den Deutschen ab 14 Jahren.

Die aktuelle Studie weist Reichweiten- und Strukturdaten für 550 Online-Werbeträger auf Angebotsbasis und 2.591 Belegungseinheiten aus. Berichtszeitraum sind die Monate Oktober bis Dezember 2008 … und der Regeldatensatz bietet wirklich umfassende Analysemöglichkeiten für die Online-Mediaplanung.

Aber zurück zur Seite 15 des PDF:

Innerhalb der TOP 20 der Thematischen Schwerpunkte der Internetnutzer stehen das Lesen von regionalen oder lokalen Nachrichten auf Platz Fünf. Interesse an regionalen oder lokalen Nachrichten ist also definitiv vorhanden. Jetzt gilt es nur noch, die Internetpräsenz der dazugehörigen Zeitung interessant, informativ und nutzerfreundlich zu gestalten. Und natürlich täglich mehrmals mit neuen Inhalten zu aktualisieren.

Platz Eins ist übrigens das Empfangen und Versenden von privaten E-Mails. Und genau das muss ich jetzt auch noch machen…

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Studien | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Verdoppelung der Nutzerzahlen von Twitter in Deutschland seit April

Freitag, 14. August 2009 22:07

Twitter

In einer Pressemitteilung schrieb Nielsen am 04.08.09, dass im Juni 1,8 Millionen Nettonutzer (Unique Audience) mindestens einmal Twitter.com besuchten.

Damit hat sich die Anzahl derer, die die Website von zu Hause aus oder auf der Arbeit mindestens einmal im Monat anklicken, seit April 2009 fast verdoppelt.
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Betrachtet man die Nutzung unter demographischen Aspekten, zeigt sich zunächst, dass Frauen mit 54,1 Prozent in der Nutzerschaft im Juni häufiger auf Twitter vertreten waren als die männlichen Twitterer. Nach ihrem Alter aufgeschlüsselt waren es die Nutzer zwischen 25 und 34 Jahren, die – gemessen an ihrem Anteil an allen aktiven Nutzern – überproportional Twitter nutzten.

Wann auch immer in den letzten Monaten plötzliche Ereignisse die mediale Berichterstattung dominierten: Die Nutzer des Microblogging-Dienstes Twitter waren stets schnell und gut informiert. Die Notwasserung eines Airbus im Hudson River, die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen in Iran und zuletzt der Tod von Michael Jackson lösten einen Boom der 140-Zeichen-Nachrichten aus. Das Phänomen Twitter wird online wie offline von Anhängern und Kritikern diskutiert. Dabei wird oft die Frage gestellt, ob sich Twitter dauerhaft als Plattform des Bürgerjournalismus etablieren kann oder ob eher das Alltagsgezwitscher dominieren wird.

Die Nutzer von Twitter sind also wesentlich schneller informiert als über andere Medien.

Stellt sich mir die Frage, ob und wie viel Zeitungen Twitter zur Verbreitung ihrer Artikel nutzen.

Macht es für eine zweimal wöchentlich erscheinende Anzeigenzeitung Sinn, über einen Twitter-Account Artikel anzureißen um so Leser auf die mehrmals täglich aktualisierte hauseigene Onlineseite der Zeitung zu führen? Kann man über Twitter Leser gewinnen und die Visits der eigenen Verlags-Webseite steigern?

Wie sind Eure Erfahrungen?

Karsten Schäfer

Thema: Digitale Medien, Studien, Verlagswelt, Web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer

Warum das Mediaberater-Blog?

Montag, 10. August 2009 17:06

ksch

Bei meinen Recherchen nach Infos, Studien, Skripten und Statistiken zur Verlagswelt, zu Anzeigenzeitungen und Tageszeitungen, zum Einsatz von Digitalen Medien und Social Communities von Verlagen, zu Printwerbung und Onlinewerbung, zu Onlinemarketing, SEM und SEO finde ich oftmals interessante und für meine Tätigkeit als Mediaberater wichtige Inhalte die ich für mich selber archiviere, und so hat sich im Laufe der Zeit ein unübersichtlicher Wust von Dateien jeglicher Art auf meiner Festplatte angesammelt.

Was also bietet sich besseres an, als all diese Artikel, Studien und Ideen nach Kategorien sortiert und verlinkt zukünftig in Form eines Blog festzuhalten? Hat den Vorteil, dass ich zu jeder Zeit und an jedem Ort der Welt alles wieder finde, was ich jemals gefunden und festgehalten habe!

Hier entsteht also eine unregelmäßig erweiterbare Sammlung an Daten, Zahlen, Fakten mit Quellenhinweis, sowie meinen eigenen Gedanken dazu. Kurze Zusammenfassungen der (für mich) wichtigsten Inhalte aus Studien, Skripten und anderen Blogs sowie eigene sinnige oder unsinnige Geistesblitze. Aber alles Themenrelevant.

Das alles natürlich auch optimiert für die große Suchmaschine. Und wenn dann der ein oder andere interessierte Leser, Kommentar oder Backlink kommt, dann freue ich mich natürlich auch darüber. Ebenfalls über steigenden Pagerank. Kann man immer mal gebrauchen, auf verschiedenen Serfern verteilt.

Das mittlerweile standardmäßige NoFollow von Wordpress in den Kommentaren habe ich übrigens durch das Plugin Nofollow Case by Case von Oliver Bockelmann ausgehebelt. Insofern geben Kommentare auch echte Links…

Viel Spaß beim Lesen,

Karsten Schäfer

Thema: Akquise, Anzeigenzeitung, Crossmedia, Digitale Medien, E-Mail-Marketing, Newslettermarketing, Onlinewerbeformen, Printmedien, SEO, Social Communities, Studien, Tageszeitung, Verlagswelt, Web 2.0 | Kommentare (0) | Autor: Karsten R. Schäfer